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Langweiler, Langeweile und gelangweilt


In letzter Zeit ist es so, dass ich mich sogar selbst als Langweiler bezeichnen würde. Und das, obwohl mein Leben eigentlich sehr stressig abläuft. Mein Abitur bahnt sich so langsam an, sportlich bin ich zwar nicht so aktiv wie gewünscht, aber ich bin es. Und die Abiturzeitung hält mich derzeit auch ziemlich auf Trapp.
So muss ich Massen an Stoff lernen und - noch schwieriger - behalten. Dass die Mitglieder meines Abiturzeitung-Teams sich da etwas gegen mich stellen und mir noch mehr Arbeit als nötig aufhalsen ist da nicht wirklich förderlich.
Und dennoch: Ich fühle mich als Langweiler.
Ich unternehme nichts, ich gehe nicht oft aus und die heimische Couch ist schon fast zu meinem besten Freund geworden. Außerdem verspüre ich schon selber immer öfter Langeweile aufkommen und langweile mich teilweise schon mit meiner eigenen Anwesenheit selbst...
Ich kann nur hoffen, dass ich bald einen Sinn in diesem Leben finde. Sonst könnte der ach so harmlose Spruch: „Sich zu Tode langweilen“ zur Gewissheit, wenn nicht sogar Wahrheit werden.

5.10.07 19:36, kommentieren

Die „dunkle Seite der Macht“...


... ist sie wirklich so verführerisch, so anziehend und ist es wirklich so einfach, auf dunklen Pfaden zu wandern? Einfacher als das Rechte zu tun allemal. Das behaupten zumindest die meisten, die sich mit dieser Thematik auseinandersetzen. Doch ist das wirklich so?
Erziehung im Rahmen eines „gesunden“ sozialen Umfelds bilden den Grundstein unserer zwischenmenschlichen Beziehungen. Früh wird uns gelehrt, wann wir Bitte und Danke zu sagen haben. Wir werden also nicht zwingend vor die Wahl gestellt. Die Wahl zwischen Dunkel und Licht. Wenn wir also durch unsere Erziehung zum Licht geführt wurden, ist es dann nicht umso schwerer, die Dunkelheit in seinem Leben auszumachen?
Ich weiss, dass es eigentlich nicht das Ziel sein sollte, sich der Dunkelheit hinzugeben. Feststellen wollte ich nur, dass es nicht leichter ist, die Dunkelheit in seinem Herzen zu tragen, sondern es einfacher ist, Werte und Normen abzustreifen, anstatt sich ihnen anzupassen. Es also leichter ist, seine Erziehung abzublocken und seinen eigenen Weg einzuschlagen. Mit der Wahl zwischen Schatten und Licht hat das wenig - ich behaupte sogar gar nichts - zu tun.

Ich entschuldige mich dafür, sollte dieser Text etwas konfus erscheinen. Doch wollte ich einfach mal rasch meinen Gedanken freien Lauf lassen. Unsortiert und wirr. Wie der menschliche Geist nun einmal ist...

5.10.07 19:37, kommentieren