Die „dunkle Seite der Macht“...


... ist sie wirklich so verführerisch, so anziehend und ist es wirklich so einfach, auf dunklen Pfaden zu wandern? Einfacher als das Rechte zu tun allemal. Das behaupten zumindest die meisten, die sich mit dieser Thematik auseinandersetzen. Doch ist das wirklich so?
Erziehung im Rahmen eines „gesunden“ sozialen Umfelds bilden den Grundstein unserer zwischenmenschlichen Beziehungen. Früh wird uns gelehrt, wann wir Bitte und Danke zu sagen haben. Wir werden also nicht zwingend vor die Wahl gestellt. Die Wahl zwischen Dunkel und Licht. Wenn wir also durch unsere Erziehung zum Licht geführt wurden, ist es dann nicht umso schwerer, die Dunkelheit in seinem Leben auszumachen?
Ich weiss, dass es eigentlich nicht das Ziel sein sollte, sich der Dunkelheit hinzugeben. Feststellen wollte ich nur, dass es nicht leichter ist, die Dunkelheit in seinem Herzen zu tragen, sondern es einfacher ist, Werte und Normen abzustreifen, anstatt sich ihnen anzupassen. Es also leichter ist, seine Erziehung abzublocken und seinen eigenen Weg einzuschlagen. Mit der Wahl zwischen Schatten und Licht hat das wenig - ich behaupte sogar gar nichts - zu tun.

Ich entschuldige mich dafür, sollte dieser Text etwas konfus erscheinen. Doch wollte ich einfach mal rasch meinen Gedanken freien Lauf lassen. Unsortiert und wirr. Wie der menschliche Geist nun einmal ist...

5.10.07 19:37, kommentieren

Langweiler, Langeweile und gelangweilt


In letzter Zeit ist es so, dass ich mich sogar selbst als Langweiler bezeichnen würde. Und das, obwohl mein Leben eigentlich sehr stressig abläuft. Mein Abitur bahnt sich so langsam an, sportlich bin ich zwar nicht so aktiv wie gewünscht, aber ich bin es. Und die Abiturzeitung hält mich derzeit auch ziemlich auf Trapp.
So muss ich Massen an Stoff lernen und - noch schwieriger - behalten. Dass die Mitglieder meines Abiturzeitung-Teams sich da etwas gegen mich stellen und mir noch mehr Arbeit als nötig aufhalsen ist da nicht wirklich förderlich.
Und dennoch: Ich fühle mich als Langweiler.
Ich unternehme nichts, ich gehe nicht oft aus und die heimische Couch ist schon fast zu meinem besten Freund geworden. Außerdem verspüre ich schon selber immer öfter Langeweile aufkommen und langweile mich teilweise schon mit meiner eigenen Anwesenheit selbst...
Ich kann nur hoffen, dass ich bald einen Sinn in diesem Leben finde. Sonst könnte der ach so harmlose Spruch: „Sich zu Tode langweilen“ zur Gewissheit, wenn nicht sogar Wahrheit werden.

5.10.07 19:36, kommentieren

Erschöpft

Ich hasse es, wenn mich Menschen für irgendetwas einspannen, ohne mich vorher zu fragen. Wenn sie sich darauf verlassen, dass ich jenes besorge oder welches erledige.
Ich habe ja selbst genug zu tun, da will ich nicht noch für andere Dinge erledigen.

Die letzten zwei Tage ging es mir nicht gut, ich hatte nicht einmal Elan und Energie, an meinem RPG weiterzuarbeiten, obwohl ich meinem Helden versprochen habe, dass es dieses Wochenende startet...

Am liebsten würde ich irgendwo hingehen, wo mich niemand kennt. Wo ich in Ruhe an Sachen wie meinem RPG arbeiten kann, die Dinge studieren kann, die mich interessieren. Und mein Leben in stiller Einsamkeit leben kann, bis zum Ende.

Nun... In gar nicht mehr allzu ferner Zukunft werde ich mein eigenes Leben leben. Und so hart es auch klingen mag, dann sind mir die Anderen egal. Wenn sie ihr Leben nicht meistern können, ohne sich auf andere verlassen zu müssen. Pech! 

13.8.07 11:01, kommentieren

Erkenntnis!

Mir ist heute die Erkenntnis gekommen, nachdem ich einen Blogeintrag einer Freundin gelesen habe.
Dort wurde erkannt: Das Leben ist ein "Flughafen mit Sellerie"*. Ich denke, sie hat damit Recht.
Nun kommt mir die Frage auf: Gibt es eine Möglichkeit der Flucht, aus diesem System? Oder sind wir für immer gefangen im endlosen Spiel? Diese Frage stelle ich mir schon lange...

Ich würde das Thema gerne ausweiten. Doch würde das wohl nur zu einer bestimmten Erkenntnis führen, die ich in einem späteren Beitrag erst erläutern möchte.

Das Leben... Ein "Flughafen mit Sellerie". Ich gebe zu, ich muss schmunzeln.

*Eine Erklärung entnimmt man bitte der Unterseite im Blog von findeweg. Danke.

7.8.07 23:20, kommentieren

Emotionslos?

Emotionen! Bin ich emotionslos geworden? Bin ich kalt?
Ob Freude, Ärger, Liebe, Hass. All diese Gefühle wollen meine Seele nicht mehr verlassen, um sich meines Körpers zu bemächtigen. Aber warum?
Bin ich unfähig geworden, Gefühle auszudrücken? Zu stolz dazu, mein innerstes nach außen zu kehren? Dabei würde ich so gerne schreien! Hinaus in die kalte, dunkle Nacht! Doch bin ich unfähig geworden...
Sicher ist: Ich fühle! Ich lebe, also fühle ich! Und doch bin ich unfähig... Ein Widerspruch in sich.

Emotionslos! Bin ich das wirklich? Ich weiß es nicht.. Alles was ich weiß: Ich habe Angst! Und selbst das ist wieder ein Widerspruch in sich...

7.8.07 22:51, kommentieren